Umzug

Nein, wir ziehen nicht schon wieder “richtig” um. Sondern mein Blog zieht um. In letzter Zeit hatte ich immer wieder Probleme mit der Interaktion mit anderen Blogs, mit Aktualisierungen und mit meiner Kommentarfunktion. Sobald der Import fertig ist, bin ich – hoffentlich – unter wortlautlauf.wordpress.com zu lesen…und freue mich natürlich über alle, die mitkommen!

 


24/7-Yoga und Brennnesselsuppe

Dass hier immer noch der Winter-Header zu sehen ist, ist bei den spätherbstlichen Temperaturen und Regenschauern draußen zwar durchaus nachvollziehbar, aber ich weiß dass das dringend mal geändert werden sollte. Mach ich mich also die Tage mal auf Motivjagd. [edit: hier habe ich doch noch ein schönes Bild gefunden. Von letztem September in Paris.]

In Sachen Yoga steht es so naja, ich habe es jedenfalls schon an ungefähr vier Tagen nicht geschafft. Dankenswerterweise gibt mir der große Liebste immer wieder die Möglichkeit, Zeit zu haben – sei es zum Kochen, Chorsingen, Duschen, Arbeiten, Schlafen oder eben fürs Yoga. Das ist echter Luxus. Und auch der kleine Liebste gibt genug Gelegenheit, Gedanken-Yoga zu machen, was auch mal mehr und mal weniger klappt. Demnach könnte man quasi sagen, ich mache 24/7-Yoga, nicht ohne zwischendurch zusammenzukrachen. Glücklicherweise darf man es aber immer wieder aufs Neue versuchen. Seit Neuestem liegt der kleine Kerl abends zwischen 8 und 9 schlafend im Bett und beschert uns auch eine recht ruhige Nacht, denn im Gegensatz zum Tage wird dann nach dem Stillen sogar weitergeschlafen, früher oder später ( :

Mit dem Hunger geht es gerade erstaunlicherweise, er ist nicht mehr so nagend und plötzlich wie bisher. Mein überraschendstes Erlebnis: Brennnesselsuppe! Ich habe lange nicht mehr so etwas befriedigendes, gut sättigendes gegessen. Hier das Rezept a la mir:

5 Handvoll Brennnesselblätter (also – mit Bauhandschuhen oder einem Geschirrtuch gefasst)

1 Karotte

3 kleine Kartoffeln

1/2 Packung Hafersahne

Gemüsebrühe und Muskat nach Geschmack

Die gewaschenen Brennnesselblätter, klein geschnittene Karotte und Kartoffeln in einem Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen und dann ca. 20 Minuten bei sehr kleiner Hitze köcheln lassen. Hafersahne, Gemüsebrühepulver und Muskat dazu sowie die gewünschte Menge Wasser. Das Ganze wird dann noch püriert – möglichst lange, damit die Suppe keine Fasern mehr enthält und schön cremig wird.

Gestern gab es nochmal welche – dann allerdings mit gekochten Kartoffeln vom Vortag und noch 2 Handvoll Giersch zusätzlich. Lecker!




An(ge)kommen

So langsam, scheint mir, kommen wir hier alle an. Jeder für sich, jeder mit jedem, und alle miteinander. Seit einer halben Stunde liegt das Babykind schlafend in meinem Schoß, nachdem es auf seiner Krabbeldecke gelegen und wild strampelnd in den Himmel geguckt hat.