Giving Thanks

Vergangenen Donnerstag war Thanksgiving und ich erinnerte mich an die kleine Thanksgiving-Party, die ich vor zwei Jahren in meiner Wohnung in USA gab, es waren alle Eingeladenen gekommen, haben etwas leckeres zu Essen mitgebracht (der Kartoffelbrei meines Nachbarn ist hier besonders hervorzuheben), der Liebste war aus Hamburg zu Besuch und wir haben für amerikanische Verhältnisse lange gesessen – bis Mitternacht. Eine besonders schöne Thanksgiving-Tradition ist, dass in der großen Runde jeder sagt, wofür er im letzten Jahr besonders dankbar ist. Das haben wir zwar nicht in der großen Runde gemacht, sondern nur zu zweit, aber ich fand es schön, das, was ich normalerweise immer am Jahresende mache, an diesem Tag zu tun, als ich mich gerade im Land dieser Tradition aufhielt. Und ich möchte diese hier wieder aufgreifen…

Wofür ich 2012 besonders dankbar bin:

- dass sich die Unsicherheit bezüglich meiner Zukunft dank einiger guter Gespräche und einer auf der Hand und vor der Tür liegenden Alternative zum sehr Guten gewendet hat und für alle Menschen, die mich auf diesem Weg begleiteten

- dass ich mit Hilfe eines guten Physiotherapeuten langsam meine innere Mitte wiedergefunden habe

- dass es mir besser gelingt, auch einmal wütend zu sein

- dass mein Recherchetalent und meine Lektoratsfähigkeiten anderen Menschen weiterhelfen konnten

- dass wir es geschafft haben, anstrengende Monate gut zuende zu bringen

- dass ich mich endlich wieder getraut habe, farbige Schlaghosen anzuziehen

- dass sich der Kontakt zu unseren Nachbarn so wundervoll entwickelt hat und der kleinste Nachbarsjunge inzwischen so etwas sagt, das wie mein Name klingt

- dass uns nunmehr beinahe alle Türen offenstehen und es allein an uns liegt, was wir aus der gewonnenen Situation mit Studienabschlüssen und Jobmöglichkeiten machen

- dass wir unser Kind in unserem Leben begrüßen durften, auch wenn es gern noch etwas in seiner Mutterhöhle bleiben darf und dass alles gesund und munter aussieht (bei der Mama meistens auch)

- dass ich eine von zwei Blasenentzündungen erstmals ohne Antibiotikum ausgeheilt habe

- dass letzten Freitag meine Masterarbeit korrekturfähig fertig geworden ist

- dass wir kommenden Freitag heiraten werden und danach eine Woche am Meer genießen dürfen

- dass ich Sockenstricken gelernt habe

2 Gedanken zu “Giving Thanks

  1. Nina

    Toll, deine Dankesliste! Ich wünsche euch eine wunderschöne Hochzeit und anschließend romantisches flittern.
    Glückwunsch auch zur abgabebereiten Masterarbeit.
    Bis bald, viele vorweihnachtliche Grüße von Nina

  2. Pingback: Jeden Tag eine.. « Ninas Wunderland

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